Depotkosten, Ordergebühren, Limitgebühren...

Wer heute direkt am Wertpapierhandel teilhaben möchte, benötigt dafür immer ein entsprechendes Depotkonto, auf dem die Wertpapierbestände gespeichert werden und von dem aus man die gewünschten Transaktionen durchführen kann. Mittlerweile kann man auch im Internet sehr viele verschiedene Depots finden, die sich sowohl hinsichtlich des Leistungsumfangs als auch bezüglich ihrer Kosten unterscheiden. Gerade im Bereich der Gebühren gibt es viele Posten, die man bei einer Depotauswahl beachten sollte, wenn man eine entsprechend günstige Lösung sucht. Nachfolgend werden die Depot Kosten deshalb etwas genauer beschrieben, damit der interessierte Anleger erfährt, auf was er letztlich achten muss.

Die Ordergebühren sind definitiv der wichtigste Kostenfaktor

Schaut man sich die verschiedenen Depotkonten an, so fällt auf, dass es bei den Ordergebühren definitiv die größten Unterschiede gibt. Eine Ordergebühr beschreibt dabei den Kostenpunkt, der beim Anleger für den Kauf oder Verkauf von Wertpapieren anfällt. Einige Depots sind dabei mit einer sogenannten Flat Fee ausgestattet, die für jede Transaktion den gleichen Betrag berechnet. Dieser Betrag liegt nicht sonderlich hoch und sorgt somit dafür, dass gerade größere Transaktionen besonders günstig sind. Ein anderes Gebührenmodell in diesem Bereich ist die Berechnung nach dem Ordervolumen, so dass beispielsweise immer 1% der Transaktionssumme bezahlt werden muss.

Auch die Limitgebühren sollten bei den Depot Kosten berücksichtigt werden

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor in Bezug auf das eigene Depotkonto sind sogenannte Limitgebühren. Die Einrichtung eines Limits dient der Eindämmung von etwaigen Verlusten und der Begrenzung des eigenen Ordervolumens. Wer jedoch ein Limit ändert oder es zurücknimmt, muss dafür bei einigen Brokern jedes Mal eine gewisse Limitgebühr bezahlen, was mitunter recht teuer werden kann. Es gibt zwar mittlerweile auch Depotanbieter, die solche Veränderungen kostenlos zur Verfügung stellen, jedoch ist dies ein Punkt, den man vorher unbedingt klären sollte. Mehr zum Thema Geldanlage findet man auf dem Portal Geldanlage-Anbieter.de.

Allgemeine Verwaltungsgebühren spielen mittlerweile eine geringere Rolle

Während viele Filialbanken allein für die Einrichtung eines Depots und die Aufbewahrung der Wertpapiere eine zum Teil recht hohe Gebühr berechnen, stellen viele Online Broker das Depot zunächst einmal kostenfrei zur Verfügung. Natürlich gibt es auch hier einige Unterschiede, denn einige Broker erlassen die Verwaltungsgebühr beispielsweise nur bei einer gewissen Mindestanzahl an Orders, während andere Depotkonten grundsätzlich kostenfrei nutzbar sind. Wie man sieht, ist bei der Auswahl eines Depots wirklich eine Menge zu bedenken, wenn man später keine zu hohen Kosten tragen möchte, die die effektive Rendite zum Teil erheblich schmälern können.