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Für Einzelaktien

Aktiendepot-Vergleich 2026

Ein Aktiendepot ist das richtige Werkzeug, wenn du gezielt einzelne Aktien kaufen und verwahren möchtest, statt nur breit gestreut über ETFs anzulegen. Wer auf einzelne Unternehmen setzt, achtet dabei auf etwas andere Dinge als ein reiner Sparplan-Anleger: vor allem auf günstige Orderkosten, eine große Aktienauswahl und Zugang zu vielen Handelsplätzen. In diesem Aktiendepot-Vergleich 2026 stellen wir dir die Anbieter gegenüber, die sich besonders gut für den Kauf von Einzelaktien eignen.

Von günstigen Neobrokern wie Trade Republic und Scalable Capital über den auswahlstarken Smartbroker+ bis zu Direktbanken wie der comdirect oder ING reicht das Feld. Neobroker punkten mit sehr niedrigen Orderkosten, etwa 1 Euro pro Order bei Trade Republic oder ab 0,99 Euro im Free Broker von Scalable Capital. Wer dagegen Wert auf maximale Auswahl und viele Börsenplätze legt, findet bei Smartbroker+ oder einer klassischen Direktbank oft das passendere Angebot, auch wenn die Einzelorder dort etwas mehr kosten kann. Smartbroker+ etwa handelt ab 500 Euro Ordervolumen sogar ohne Ordergebühr und bietet Zugang zu allen deutschen Börsen.

Dieser Vergleich richtet sich an alle, die selbst entscheiden möchten, welche Unternehmen ins Depot wandern. Egal ob du einmalig eine größere Position aufbaust oder regelmäßig nachkaufst, die Wahl des richtigen Aktiendepots beeinflusst deine Rendite spürbar, denn jede Order kostet Geld. Gerade wer aktiver handelt, sollte die Orderkosten genau im Blick behalten, weil sie sich über viele Käufe und Verkäufe summieren. Für Trader und Derivate-Fans kann zusätzlich ein etablierter Broker wie flatex mit seinem transparenten Flat-Fee-Modell interessant sein. Wir helfen dir, die Anbieter nach Orderkosten, Handelsplätzen und Produktauswahl einzuordnen, damit du das Depot findest, das zu deiner Handelsstrategie passt.

7 Anbieter im Vergleich

#
Anbieter
Gesamt-Score
Orderkosten
Sparplan ab
1
Scalable Capital Neobroker Testsieger
Score
4.6★★★★½
Orderkosten
ab 0,99 € (Free Broker) · PRIME+ Flatrate 0 €
Sparplan ab
1 €
2
Smartbroker+ Broker Größte Auswahl
Score
4.6★★★★½
Orderkosten
0 € ab 500 € Ordervolumen (sonst 1 €)
Sparplan ab
1 €
3
Trade Republic Neobroker Beliebteste App
Score
4.5★★★★½
Orderkosten
1 € Fremdkostenpauschale pro Order
Sparplan ab
1 €
4
ING Direkt-Depot Direktbank Bester Allrounder
Score
4.4★★★★½
Orderkosten
4,90 € + 0,25 % (Aktionen für Neukunden)
Sparplan ab
1 €
5
comdirect Direktbank Bester Service
Score
4.3★★★★½
Orderkosten
ab 3,90 € (volumenabhängig)
Sparplan ab
1 €
6
Consorsbank Direktbank
Score
4.2★★★★☆
Orderkosten
ab 3,95 € (volumenabhängig)
Sparplan ab
1 €
7
flatex Broker
Score
4.0★★★★☆
Orderkosten
Flat-Fee-Modell je Handelsplatz
Sparplan ab
ab 25 € (Modellabhängig)

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Kaufberatung

Worauf du achten solltest

Beim Kauf einzelner Aktien zählen vor allem die Kosten pro Order und die Reichweite des Anbieters an den Börsen. Wer häufiger handelt, spürt jeden Euro Ordergebühr direkt in der Rendite. Diese Kriterien solltest du bei der Wahl deines Aktiendepots besonders im Blick haben.

  • Orderkosten: Was zahlst du pro Kauf und Verkauf? Bei häufigem Handel summiert sich das, deshalb sind niedrige Pauschalen ein wichtiger Vorteil.
  • Handelsplätze: Stehen mehrere Börsen wie Xetra, Tradegate oder gettex zur Verfügung? Mehr Handelsplätze bedeuten oft bessere Preise und längere Handelszeiten.
  • Auswahl: Wie groß ist das Aktienuniversum, und sind auch internationale Titel handelbar?
  • Depotgebühr: Idealerweise fällt keine laufende Gebühr für die Depotführung an.
  • App und Tools: Kurse, Limits und Analysefunktionen, die zu deinem Handelsstil passen, sowie Order-Zusätze wie Stop-Loss.
  • Service: Erreichbarkeit des Supports, falls bei einer Order einmal etwas hakt.
  • Sicherheit: Einlagensicherung der Partnerbank und seriöse Regulierung des Anbieters.
Häufige Fragen

Häufige Fragen

Was kostet der Kauf einer Aktie im Depot?+

Die Orderkosten unterscheiden sich je nach Anbieter deutlich. Bei Neobrokern wie Trade Republic zahlst du eine Pauschale von 1 Euro pro Order, bei Scalable Capital geht es im Free Broker ab 0,99 Euro los. Direktbanken wie comdirect oder ING berechnen häufig eine volumenabhängige Gebühr, die meist bei einigen Euro pro Order liegt. Wer viel handelt, profitiert von niedrigen Pauschalen.

Welches Depot eignet sich am besten für Einzelaktien?+

Für den Kauf einzelner Aktien sind günstige Neobroker wie Trade Republic und Scalable Capital sehr beliebt, weil die Orderkosten niedrig sind. Wer maximale Auswahl über alle deutschen Börsen sucht, ist mit Smartbroker+ gut bedient, der ab 500 Euro Ordervolumen sogar ohne Ordergebühr handeln lässt. Direktbanken bieten zusätzlich mehr Tools und Service. Die beste Wahl hängt davon ab, wie oft und in welchem Volumen du handelst.

Brauche ich für Aktien ein anderes Depot als für ETFs?+

Nein, in der Regel kannst du Aktien und ETFs im selben Depot halten. Alle Anbieter in diesem Vergleich erlauben sowohl den Kauf einzelner Aktien als auch von ETFs. Wenn du aber schwerpunktmäßig Einzelaktien handelst, lohnt es sich, ein Depot mit besonders günstigen Orderkosten und vielen Handelsplätzen zu wählen.

Was ist ein Handelsplatz und warum ist er wichtig?+

Ein Handelsplatz ist die Börse oder Plattform, über die deine Order ausgeführt wird, zum Beispiel Xetra, Tradegate oder gettex. Mehr Handelsplätze bedeuten oft bessere Preise durch Wettbewerb und längere Handelszeiten. Neobroker wie Trade Republic bieten meist nur einen Handelsplatz, während Direktbanken wie ING oder comdirect Zugang zu mehreren Börsen gewähren.

Lohnt sich ein Aktiendepot schon bei kleinen Beträgen?+

Ja, gerade bei kleinen Beträgen sind niedrige Orderkosten entscheidend, weil sie sonst einen großen Teil deiner Anlage auffressen. Ein Neobroker mit einer Pauschale von 1 Euro pro Order ist hier oft günstiger als eine Direktbank mit volumenabhängiger Gebühr. Wer regelmäßig kleine Summen in Aktien stecken möchte, kann zusätzlich einen Aktien-Sparplan nutzen, der bei vielen Anbietern ab 1 Euro startet.

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