Neobroker-Vergleich 2026
Neobroker haben die Geldanlage in Deutschland in den letzten Jahren spürbar verändert. Statt teurer Ordergebühren und unübersichtlicher Plattformen setzen sie auf eine schlanke App, sehr niedrige Kosten und einen schnellen, mobilen Einstieg. In diesem Neobroker-Vergleich 2026 stellen wir dir die wichtigsten Anbieter gegenüber und zeigen ihre Stärken und Grenzen, damit du den passenden mobilen Broker findest.
Die bekanntesten Vertreter sind Trade Republic und Scalable Capital. Trade Republic gilt als besonders beliebte App mit aufgeräumter Bedienung, einer Pauschale von 1 Euro pro Order und einer Verzinsung des Verrechnungskontos. Scalable Capital punktet mit einer riesigen ETF- und Sparplan-Auswahl sowie einer optionalen Trading-Flatrate über das PRIME+ Abo. Daneben lohnt sich ein Blick auf finanzen.net zero mit 0-Euro-Orders ab 500 Euro und auf den jungen Anbieter Traders Place mit aggressiv niedrigen Konditionen und attraktiven Neukunden-Boni. Jeder dieser Anbieter setzt eigene Schwerpunkte, vom maximalen Funktionsumfang bis zum kompromisslos günstigen Pricing.
Neobroker eignen sich vor allem für kostenbewusste Anleger, die unkompliziert und mobil investieren möchten, ob per Einmalkauf oder über einen Sparplan ab 1 Euro. Der Preis für die niedrigen Kosten ist meist eine etwas schlankere Ausstattung: oft nur ein Handelsplatz und weniger Tools für sehr aktive Trader. Für die meisten Privatanleger ist genau das aber kein Nachteil, im Gegenteil sorgt die reduzierte Oberfläche für einen leichten Einstieg ohne überladene Menüs. Einige Anbieter verzinsen zudem das Cash-Guthaben oder bieten eine eigene IBAN, was den Funktionsumfang erweitert. Wir helfen dir, die Anbieter nach Kosten, App und Auswahl einzuordnen, damit du den Neobroker findest, der zu deinem Anlageverhalten passt.
4 Anbieter im Vergleich
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Worauf du achten solltest
Neobroker ähneln sich auf den ersten Blick, unterscheiden sich im Detail aber deutlich. Ein genauer Blick auf Kosten, Auswahl und App lohnt sich, bevor du dich festlegst. Diese Kriterien helfen dir, die Anbieter fair zu vergleichen und den richtigen für dich zu finden.
- Kosten: Orderpauschale pro Kauf und Verkauf sowie die Frage, ob die Depotführung wirklich 0 Euro kostet. Manche Anbieter handeln ab einem bestimmten Volumen sogar gebührenfrei.
- Sparplan: Sind ETF- und Aktien-Sparpläne kostenlos und ab 1 Euro möglich?
- Auswahl: Wie viele Aktien, ETFs und weitere Produkte stehen zur Verfügung?
- Handelsplätze: Viele Neobroker bieten nur einen Handelsplatz, was den Vergleich der Ausführungspreise einschränkt.
- App: Übersichtlichkeit, Funktionsumfang und Stabilität der App stehen bei Neobrokern im Mittelpunkt, weil der Handel fast ausschließlich darüber läuft.
- Service und Sicherheit: Erreichbarkeit des Supports und Einlagensicherung der Partnerbank.
Häufige Fragen
Was ist ein Neobroker?+
Ein Neobroker ist ein digitaler Wertpapierbroker, der die Geldanlage vor allem über eine App anbietet und auf niedrige Kosten setzt. Im Gegensatz zu klassischen Direktbanken verzichtet ein Neobroker oft auf Filialen, viele Handelsplätze und umfangreiche Tools, um die Gebühren gering zu halten. Bekannte Beispiele sind Trade Republic, Scalable Capital und finanzen.net zero.
Sind Neobroker sicher?+
Ja, seriöse Neobroker arbeiten mit lizenzierten Partnerbanken zusammen, sodass dein Cash-Guthaben der gesetzlichen Einlagensicherung unterliegt. Deine Wertpapiere gehören ohnehin dir und sind als Sondervermögen geschützt, selbst wenn der Broker in Schwierigkeiten geraten sollte. Achte trotzdem darauf, dass der Anbieter reguliert ist und eine klare Einlagensicherung ausweist.
Welcher Neobroker ist der beste für Einsteiger?+
Für Einsteiger gilt Trade Republic als sehr unkompliziert, weil die App besonders aufgeräumt ist und Sparpläne ab 1 Euro möglich sind. Scalable Capital ist ebenfalls beliebt und bietet eine riesige ETF-Auswahl. Wer vor allem auf größere Einzelorders setzt, kann mit finanzen.net zero ab 500 Euro Ordervolumen sogar ohne Gebühr handeln. Der beste Neobroker hängt von deinen persönlichen Zielen ab.
Was kostet das Handeln bei einem Neobroker?+
Neobroker sind in der Regel deutlich günstiger als klassische Banken. Trade Republic verlangt eine Pauschale von 1 Euro pro Order, Scalable Capital ab 0,99 Euro im Free Broker oder eine Flatrate im PRIME+ Abo. finanzen.net zero und Traders Place bieten unter bestimmten Bedingungen sogar 0-Euro-Orders. Die Depotführung ist bei diesen Anbietern kostenlos.
Was ist der Nachteil eines Neobrokers gegenüber einer Direktbank?+
Der größte Nachteil ist meist die schlankere Ausstattung. Viele Neobroker bieten nur einen Handelsplatz, weniger Analysetools und keinen umfangreichen telefonischen Service rund um die Uhr. Für sehr aktive Trader oder Anleger, die persönliche Beratung schätzen, kann eine Direktbank wie comdirect oder ING passender sein. Für die meisten Privatanleger überwiegen jedoch die niedrigen Kosten.
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