Junior-Depot-Vergleich 2026
Ein Junior-Depot, oft auch Kinderdepot genannt, ist ein Wertpapierdepot, das auf den Namen deines minderjährigen Kindes läuft. Du als Elternteil eröffnest und verwaltest es treuhänderisch, das Vermögen gehört aber rechtlich dem Kind. Genau hier liegt der größte Hebel: Wer früh anfängt, hat enorm viel Zeit auf seiner Seite. Über eine Laufzeit von 15, 18 oder mehr Jahren entfaltet der Zinseszinseffekt seine volle Wirkung, weil nicht nur die Einzahlungen, sondern auch die bereits erzielten Erträge weiter mitwachsen. Schon kleine monatliche Sparraten in einen breit gestreuten ETF können so bis zur Volljährigkeit zu einer beachtlichen Summe anwachsen, etwa als Startkapital für Ausbildung, Führerschein oder die erste eigene Wohnung.
Junior-Depots werden vor allem von etablierten Direktbanken angeboten, die das nötige Treuhand- und Legitimationsverfahren sauber abbilden. In diesem Vergleich findest du unter anderem das Angebot der comdirect, die mit starkem Service und großem Sparplan-Angebot punktet, sowie das ING Direkt-Depot, das Depot und Konto aus einer Hand bietet und viele kostenlose ETF-Sparpläne führt. Auch die Consorsbank und die DKB ermöglichen ein Junior-Depot mit breitem ETF-Sparplan-Angebot und solider Bankanbindung im Rücken.
Im Mittelpunkt eines Kinderdepots steht fast immer ein ETF-Sparplan, idealerweise mit niedriger Mindestrate, damit du flexibel bleibst und auch mal pausieren oder anpassen kannst. Da der Anlagehorizont so lang ist, lassen sich Schwankungen an den Märkten gut aussitzen. Wichtig ist, das Depot bewusst als langfristiges Vorhaben zu verstehen und nicht auf kurzfristige Kursgewinne zu schielen. So machst du aus überschaubaren Beträgen über die Jahre einen echten Vermögensbaustein für dein Kind.
4 Anbieter im Vergleich
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Worauf du achten solltest
Beim Junior-Depot zählen andere Kriterien als beim eigenen Trading-Depot. Da du fast ausschließlich langfristig per Sparplan investierst, stehen niedrige Sparplan-Kosten, eine gute Auswahl und ein sauberer Verwaltungsprozess im Vordergrund. Achte besonders auf:
- Junior-Depot im Angebot: Nicht jeder Anbieter führt ein Depot auf den Namen Minderjähriger. comdirect, ING, Consorsbank und DKB bieten es an.
- Sparplan-Kosten und Mindestrate: Möglichst viele kostenlose ETF-Sparpläne und eine niedrige Mindestrate (oft schon ab 1 Euro) halten den Einstieg flexibel.
- ETF-Auswahl: Ein breites Angebot an weltweit streuenden ETFs erleichtert eine einfache, langfristige Strategie.
- Depotgebühr: Idealerweise 0 Euro, damit über die lange Laufzeit keine laufenden Kosten am Vermögen zehren.
- Verwaltung und Legitimation: Das Depot läuft auf den Namen des Kindes, beide Sorgeberechtigten müssen meist zustimmen und sich legitimieren.
- Steuerliche Aspekte: Für Kinder gelten eigene Freibeträge. Die konkrete Ausgestaltung solltest du individuell prüfen oder steuerlich beraten lassen.
Häufige Fragen
Auf wessen Namen läuft ein Junior-Depot?+
Das Junior-Depot läuft auf den Namen des minderjährigen Kindes. Du als Elternteil eröffnest und verwaltest es treuhänderisch, das Vermögen gehört aber rechtlich dem Kind. In der Regel müssen beide Sorgeberechtigten der Eröffnung zustimmen und sich legitimieren. Mit Eintritt der Volljährigkeit kann das Kind grundsätzlich selbst über das Depot verfügen.
Warum lohnt sich ein Kinderdepot über lange Laufzeit?+
Weil Zeit der wichtigste Faktor beim Vermögensaufbau ist. Über 15, 18 oder mehr Jahre wirkt der Zinseszinseffekt besonders stark: Erträge werden wieder angelegt und erzielen selbst wieder Erträge. Dadurch können schon kleine monatliche Sparraten bis zur Volljährigkeit zu einer spürbaren Summe anwachsen. Der lange Horizont hilft außerdem, Marktschwankungen auszusitzen.
Welche Anbieter führen ein Junior-Depot?+
In diesem Vergleich bieten vor allem etablierte Direktbanken ein Junior-Depot an, darunter comdirect, ING, Consorsbank und DKB. Sie verfügen über die nötigen Treuhand- und Legitimationsprozesse und führen ein breites ETF-Sparplan-Angebot, das sich gut für die langfristige Anlage fürs Kind eignet.
Wie viel sollte ich monatlich fürs Kind sparen?+
Das hängt allein von deinem Budget ab. Viele Junior-Depots erlauben ETF-Sparpläne schon ab einer niedrigen Mindestrate, bei mehreren Anbietern bereits ab 1 Euro. Wichtiger als die Höhe ist, früh und regelmäßig zu starten und durchzuhalten. Bei den hier verglichenen Anbietern kannst du Sparpläne flexibel anpassen, pausieren oder erhöhen, wenn sich deine Situation ändert.
Was ist steuerlich beim Junior-Depot zu beachten?+
Da das Depot auf den Namen des Kindes läuft, hat das Kind eigene steuerliche Freibeträge, die für Kapitalerträge genutzt werden können. Die genaue Ausgestaltung und mögliche Auswirkungen, etwa auf Familienversicherung oder andere Leistungen, hängen vom Einzelfall ab. Konkrete Beträge und Regeln solltest du individuell prüfen oder steuerlich beraten lassen, statt dich auf pauschale Angaben zu verlassen.
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