Online-Broker-Vergleich 2026
Der Begriff Online-Broker fasst alle Anbieter zusammen, über die du Wertpapiere bequem im Internet handelst, ganz ohne Filialbesuch. Dieser Allround-Vergleich stellt die beiden großen Lager gegenüber: klassische Direktbanken auf der einen und moderne Neobroker auf der anderen Seite. Beide haben ihre Berechtigung, sprechen aber unterschiedliche Bedürfnisse an. Direktbanken wie das ING Direkt-Depot, die comdirect, die Consorsbank oder die DKB bieten Depot und Konto aus einer Hand, umfangreichen Service, viele Handelsplätze und eine große Produktpalette. Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital, finanzen.net zero oder Traders Place setzen dagegen auf schlanke Apps, sehr niedrige Kosten und mobiles Investieren.
Welcher Typ zu dir passt, hängt vor allem von deinem Anlagestil ab. Bist du Einsteiger oder Mobile-First-Anleger und willst unkompliziert per Sparplan starten, fühlst du dich bei einem Neobroker meist gut aufgehoben. Trade Republic punktet mit einer sehr aufgeräumten App und Verzinsung des Verrechnungskontos, Scalable Capital mit einer riesigen ETF- und Sparplan-Auswahl. Legst du dagegen Wert auf Service, Tools, viele Handelsplätze oder die Bündelung von Konto und Depot, sind etablierte Direktbanken wie ING oder comdirect oft die bessere Wahl. Für maximale Auswahl zu niedrigen Kosten kommt zudem Smartbroker+ infrage, für aktive Trader und Derivate-Fans etwa flatex.
Allen hier verglichenen Online-Brokern gemein ist, dass sie keine Depotgebühr verlangen und Sparpläne ab niedrigen Mindestraten ermöglichen. Die Unterschiede liegen im Detail: bei den Orderkosten, der Tiefe des Angebots, der Zahl der Handelsplätze und beim Service. Dieser Vergleich hilft dir, die Stärken und Grenzen der einzelnen Anbieter einzuordnen und den Broker zu finden, der zu deiner Strategie und deinem Budget passt.
10 Anbieter im Vergleich
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Worauf du achten solltest
Den einen besten Online-Broker gibt es nicht, nur den besten für deinen Anlagestil. Bevor du dich entscheidest, solltest du dir klar machen, ob du eher sparplanorientiert investierst oder aktiv tradest, und dann die Anbieter danach abklopfen. Achte besonders auf:
- Orderkosten: Neobroker wie Trade Republic oder finanzen.net zero handeln sehr günstig, Direktbanken berechnen oft volumenabhängige Gebühren. Rechne mit deinem typischen Ordervolumen.
- Depotgebühr: Bei den hier verglichenen Brokern in der Regel 0 Euro, teils an Aktivität oder Kundenstatus geknüpft.
- Sparplan-Angebot: Viele kostenlose ETF-Sparpläne und niedrige Mindestraten sind für den langfristigen Vermögensaufbau zentral.
- Handelsplätze: Neobroker bieten oft nur einen Handelsplatz, Direktbanken und Broker wie flatex oder Smartbroker+ deutlich mehr.
- Produktauswahl: Reichen dir Aktien und ETFs oder brauchst du Fonds, Anleihen und Derivate?
- App, Tools und Service: Direktbanken punkten bei Service und Analysen, Neobroker bei der App-Bedienung.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Direktbank und Neobroker?+
Eine Direktbank wie ING, comdirect, Consorsbank oder DKB bietet neben dem Depot meist auch Konto, Service und eine große Produktpalette mit vielen Handelsplätzen. Ein Neobroker wie Trade Republic, Scalable Capital oder finanzen.net zero ist auf das Wesentliche reduziert: schlanke App, sehr niedrige Kosten, mobiles Investieren. Direktbanken bieten in der Regel mehr Service und Auswahl, Neobroker punkten beim Preis und der einfachen Bedienung.
Welcher Online-Broker ist der günstigste?+
Beim Pricing liegen Neobroker meist vorn. Trade Republic verlangt eine geringe Pauschale pro Order, finanzen.net zero handelt ab 500 Euro Ordervolumen sogar zum Nulltarif (sonst 1 Euro), und Traders Place wirbt mit besonders niedrigen Konditionen. Welcher Anbieter für dich am günstigsten ist, hängt aber von deinem Ordervolumen, deiner Handelshäufigkeit und davon ab, ob du eher Sparpläne nutzt oder Einzelorders aufgibst.
Brauche ich für ein Depot ein neues Konto?+
Nicht zwingend. Bei vielen Brokern eröffnest du ein eigenständiges Depot mit Verrechnungskonto, dein bestehendes Girokonto bei einer anderen Bank kannst du weiter nutzen. Manche Anbieter, etwa ING oder DKB, bündeln Depot und Girokonto attraktiv aus einer Hand. Neobroker wie Trade Republic bringen teils eine eigene IBAN mit. Du hast also die Wahl, ob du alles bei einem Anbieter bündelst oder Depot und Konto trennst.
Kostet ein Online-Depot eine Depotgebühr?+
Bei den in diesem Vergleich gelisteten Online-Brokern fällt in der Regel keine Depotgebühr an, das Führen des Depots ist also kostenlos. Bei einzelnen Direktbanken kann die Gebührenfreiheit jedoch an Bedingungen wie regelmäßige Aktivität oder einen bestimmten Kundenstatus geknüpft sein. Es lohnt sich, die jeweiligen Bedingungen vor der Eröffnung genau zu lesen.
Für wen lohnt sich welcher Broker-Typ?+
Einsteiger und Mobile-First-Anleger, die unkompliziert per Sparplan starten wollen, sind bei Neobrokern wie Trade Republic oder Scalable Capital meist gut aufgehoben. Wer Wert auf Service, Beratung, Tools und viele Handelsplätze legt oder Konto und Depot bündeln möchte, fährt mit Direktbanken wie ING oder comdirect oft besser. Für maximale Auswahl zu niedrigen Kosten kommt Smartbroker+ infrage, für aktive Trader und Derivate-Fans etwa flatex.
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